Holzbackofen im eigenen Garten Teil 3

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Mit dem Entschluss, einen Holzbackofen im eigenen Garten zu bauen, haben wir entschieden , einen Teil unserer Gesundheit in die eigenen Hände zu nehmen. Dadurch, dass wir unsere Brote selbst backen wollen, haben wir einen nicht geringen Einfluss auf unsere Ernährung. Mit wenigen Zutaten können viele Brotsorten gebacken werden.

Beim gekauften Brot vom Bäcker oder Discounter weiß man nie genau, was drinsteckt. Dort werden fertige Backmischungen verwendet, welche die Herstellung sehr vereinfachen und vor allem schneller machen. Mit z.B. Sauerteig zu backen ist mühevoll und benötigt viel Zeit bis zum fertigen Brot, was unbezahlbar ist.

Als Nächstes haben wir die Wände des Ofens hoch gemauert. An der Rückwand wurde die Höhe des Rauchrohrstutzens ausgemessen, derselbe waagerecht angelegt und innen bündig ans Mauerwerk gelegt und eingemauert. An der Vorderseite wurde die Öffnung für die Tür ausgemessen und dann die Wände lotrecht ringsherum hoch gemauert. Die Gussfrontplatte wurde auf ca. 1 cm Speis aufgesetzt, damit die Platte satt sitzt.

Nachdem das Mauerwerk einige Tage trocknen konnte, wurden die Dübellöcher für die Halterungen der Gussfrontplatte gebohrt und diese befestigt.


Jetzt war es so weit, die Ofenwände mit den Isoliermatten auszukleiden. Anschließend wurden Hochlochziegel zur Auflage für die Schamottsteine ausgelegt, um die richtige Höhe der Backfläche zu bekommen. Als Nächstes wurde Quarzsand auf Höhe der Ziegelsteine gleichmäßig aufgefüllt und abgezogen. Nun konnten wir daran gehen, die Schamottsteine einzusetzen. Diese Schamottsteine müssen zueinander in der Flucht sitzen. Anschließend wurden die Bodenplatten fugenlos von vorne nach hinten lose eingesetzt und bei evtl. auftretenden Unebenheiten mit Schamottmörtel ausgeglichen. Die hinteren Bodenplatten wurden passend zugeschnitten und die sich an der einen Seite zur Seitenwand ergebende Fuge wurde mit Feuerzement ausgegossen. Die Längsseiten des Ofens wurden mit Latten gegeneinander stabilisiert, um zu verhindern, dass sich die Fugennuten verschieben und exakt in der Flucht stehen bleiben. Die Fugen wurden mit einem dicken Mörtel, der jeweils zur Hälfte aus Feuerzement und Schamottmörtel besteht, zum Backraum hin abgedichtet. Danach wurden mit einem dünnflüssigen Mörtel, der ebenfalls zu gleichen Teilen aus beiden Komponenten besteht, die Verbindungsfugen ausgegossen. Jetzt wurde der gesamte Backraum mit einem nassen Schwamm gereinigt. Danach konnte das Hitzeschild eingehängt werden, welches seitlich ca. 1 cm Spiel haben muss, da es sich bei Hitze ausdehnt und die Seitensteine auseinander drücken würde. Nun wurde wieder dicker Mörtel angerührt und auf den Auflagerand der Schamottsteine aufgebracht, nicht ohne vorher den Boden abgedeckt zu haben, um Verschmutzung zu vermeiden. Die beiden Abdeckplatten wurden von hinten nach vorne verlegt und mit der Wasserwaage ausgerichtet. Nach dem Aufsetzen der hinteren Platte wurde die Mörtelfuge wieder mit einen nassen Schwamm gereinigt. Der restliche Schamottmörtel wurde außen von der Oberkante Deckenplatte bis zur Isolierung aufgetragen und mit der Maurerkelle angeschrägt und geglättet. Die Stoßfuge zwischen den Abdeckplatten wurde ebenfalls verputzt.

Der Backraum ist nun fertig.


Eure Sigrun

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