„Die Teigknetmaschine“ mein Freund und Helfer

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Wie in jedem Jahr, bringe ich zur Weihnachtszeit meine selbstgebackenen Stollen auf die Tische meiner Familie. Die Vorbereitungen dazu beginnen bereits Anfang November. Es müssen die Zutaten besorgt werden, die Rosinen müssen ausgelesen, gründlich gewaschen und mehrere Tage in Rum eingelegt werden, um nur einige dieser Vorbereitungen zu nennen.

Um mehre Stollen zu backen, bereite ich einen Hefeteig zu, den ich auch zum letzten Weihnachtsfest in einer größeren Wanne hergestellt habe. Um den Teig so hinzubekommen, wie er sein muss, beginnt das große Kneten. Bis jetzt habe ich den Teig immer mit der Hand geknetet, was jedes Mal eine sehr anstrengende Prozedur ist. Aber das Kneten des Teiges ist ein sehr wichtiger Arbeitsschritt, da dieser sauerstoffreich, luftig - locker, glatt an der Oberfläche und flexibel in der Spannung sein muss. Der Teig muss zu einer homogenen Masse werden. Der Teig muss ca. 30 – 40 Minuten kräftig geknetet werden, um die wichtige Einarbeitung des Sauerstoffs zu gewährleisten. Ich backe immer einige Stollen gleichzeitig, brauche also viel Teig. Das ist eine anstrengende und kräftezehrende Arbeit!

Nun, um dieser schweren Arbeit des kiloweisen Teigknetens, nicht nur für Weihnachtsstollen, aus dem Weg zu gehen, habe ich mir eine Teigknetmaschine zugelegt. Diese Maschine kann ich selbstverständlich auch zur Herstellung anderer Backwaren nutzen. Maximal 3 kg Teig kann ich jetzt in ca. 15 Minuten so zubereiten, wofür ich vorher fast eine Stunde schwere Knetarbeit mit den Händen gebraucht habe. Mit diesen 3 kg Teig kann ich 5 – 6 Stollen backen. Aber auch kleine und kleinste Mengen, bis zu 10 Prozent der Höchstmenge, kann ich mit dieser Maschine verarbeiten, mit dennoch hervorragendem Ergebnis.

Es gibt einige Firmen, die Teigknetmaschinen im Angebot haben. Doch Teig kneten ist nicht gleich Teig kneten. Bei einigen Maschinen werden die Zutaten einfach nur vermischt, wobei niemals der Teig so geknetet wird, um ein solches Ergebnis zu erreichen, wie weiter oben beschrieben.

Meiner Meinung nach, erhält man einen Teig mit hervorragender Elastizität und perfekter Oberflächenspannung, wenn der Knethaken und der Teigkessel sich gleichzeitig drehen. Der Trick ist allerdings der, dass sich beide mit unterschiedlicher Geschwindigkeit drehen. Der Knethaken taucht somit immer wieder an einer anderen Stelle in den Teig. Er wird perfekt durchgeknetet, der Knetarm arbeitet aus der Kesselmitte heraus bis an den Rand und jeder Bereich der Teigmasse wird erreicht. Durch das immer wiederkehrende Eintauchen des Knethakens wird viel Sauerstoff eingearbeitet. Man muss jedoch unbedingt darauf achten, dass man den Teig nicht zu lange knetet, was dem Teig schadet.

Meine Teigknetmaschine besitzt eine Zeitschaltuhr, sodass ich die Knetdauer exakt einstellen und überwachen kann. Außerdem ist es eine 2-Gang-Maschine, die den Teig erst langsam mischt und dann intensiv ausknetet. Bei kleberstarken Weizen- oder Dinkelmehlen eine super Eigenschaft, durch kraftvolle Motoren, die viel Drehmoment besitzen, aber wenig Watt aufnehmen. Ein nahezu verschleißfreier und hochstabiler Kettenantrieb sorgt für die Kraftübertragung. Für die Optik sorgt ein Gehäuse aus stabilem Metall. Also insgesamt eine sehr schöne Maschine, die auch zur Größe meines Backofens gut passt.

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